Kaska

Hier könnt ihr euch euren Mitspielern mit eigenen Worten vorstellen, IC oder OOC, was immer ihr über euch erzählen wollt.
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Nelani
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Kaska

Beitrag von Nelani » Fr 18. Nov 2016, 22:55

Kaska

Endlich in Carima angekommen, was für eine Seereise. Ich ging über die Bohlen auf das Kai des Hafens und atmete tief durch. Warum komme ich nach Carima, nun mein Herr Jemei will das ich hier hin komme, andere würden sagen befohlen. Aber was soll ich machen als Freie ohne Eltern. Ich weis nicht wer meine Eltern sind, aber man hat mir gesagt das ich ein Kind einer Liebe sei, die nicht sein darf, weil der Stand meiner Mutter und des Vaters nicht zueinander passen. Ich verstehe das nicht was das mit mir zu tuen hat, aber was soll ich machen, ich kann froh sein das ich noch lebe. Wie oft habe ich gehört das besser wäre das ich tot wäre. Was kann ich dafür das ich geboren wurde, ich habe das nicht gewollt, aber nun bin ich hier und lebe. Ich weiß nicht wer meine Eltern sind, ist mir auch egal, wären es richtige Eltern, dann würden Sie sich zu mir bekennen. Aber jetzt will ich leben und Jemei macht es mir möglich, ich verdanke ihm viel. Aber jetzt zu mir, ich bin Kaska und glaube 35 Jahre alt, so genau weis das keiner oder will es keiner wissen, den Sklaven haben zu funktionieren. Vor zwei Monaten bin ich aufgebrochen aus den Südlichen Landen auf einem Handelsschiff. Als Sklavin die als rechte Hand eines berühmten Händlern unterwegs ist, hat man gewisse Privilegien, nicht viele aber immer hin. Sicher schützt das mich nicht wirklich, aber die meisten ehrbaren Männer haben Angst vor den Folgen, das Eigentum eines hochrangigen Händlers einer sehr grossen Gilde zu beschädigen.

Ach ja, ich bin Eigentum von Jemei Otus, hatte ich das vergessen zu erwähnen. Ohne Eltern ohne den Schutz einer Kaste ist man eine Freie, hat keine Rechte. Unser Land ist halt anders wie Carima, bei uns bestimmt die Geburt den Stand. Aber das soll jetzt anders werden, ich folge einer Spur. Bei meiner Geburt lagen verschiedene Sachen in meinem Korb. Ein Armreif aus Gold, ein Ring besetzt mit einem Rubin und die Decke aus sehr feinem Stoff, in der ich eingehüllt war. Alles recht wertvolle Sachen in meinen Land. Gefunden wurde ich als Baby direkt an Jemeis Haus, einer der mächtigsten Händlerkasten in den Südlichen Landen. Aber ohne zu wissen wer meine Eltern sind, solange bin ich eine Sklavin. Jemei nahm mich auf und brachte mich zu seinen Sklaven wo ich aufwuchs.

Auf dem Ring und den Armreif sind Buchstaben eingraviert, aber ich kann nicht lesen, ja gut einige Buchstaben. Aber wir Sklaven werden nicht unterrichtet im lesen. Aber rechnen können wir alle, den wir müssen oft Geschäfte für unsere Herrn erledigen, da ist es wichtig mit Zahlen umgehen zu können und ich bin gut, was meinen Herrn Jemei gefällt. Jetzt aber will ich wissen wer meine Eltern sind und welcher Kaste ich angehöre. Die Überfahrt auf den Schiff war unangenehm. Der Bootsmann nutzte direkt aus das ich eine Sklavin bin, einige Nächte auf der Überfahrt musste ich zu ihm kommen in seine Kajüte und gefügig sein. Naja das Problem ist gelöst, nun leistet er den Fischen Gesellschaft und die sind recht geduldig. Ich muss vom Schiff weg und vom Hafen, bevor man merkt das der Bootsmann fehlt.

Carima, eine fremde Welt für mich, fremde Menschen, fremde Gebräuche, was werde ich erleben und wem kann ich trauen. Nun muss ich zu dem Haus welches mein Herr gekauft hat. Das Haus liegt in einer vornehmen Gegend und ist entsprechen ausgestattet. Ich werde es aufsuchen und vorbereiten. Ich schaue mich um und merke das mich viele Leute anstarren, meine Kleidung ist hier in diesem Land ungewöhnlich. Ich winke einem jungen Kerl der einen Karren hat, er starrt mich an und kommt zögerliche zu mir. Ich weiss das hier exotisch wirke, aber ich bin fremd hier. Ich deutete auf all die Kisten und Taschen und zeige Ihm einen Zettel, auf diesem sollte die Adresse stehen wo das Haus steht. Ich muss vertrauen das es stimmt, vertrauen fällt mir schwer. Der Junge Mann schaut auf den Zettel, sagt etwas und packt die Kisten und Taschen auf den Karren. Dann geht er voran in die Stadt und ich folge dem jungen Mann mit dem Karren, er redet und redet und ich verstehe so gut wie kein Wort. Da Geschrei auf dem Schiff, die suchen den Bootsmann. Ich muss leise lachen, das die das jetzt erst merken. Langsam gehe ich weiter, nur nicht auffallen, so entkommt man den meisten gefährlichen Situationen.



Blicke von den Einwohner folgen mir, aber ich bin es gewöhnt und habe gelernt es zu ignorieren. Irgendwann kamen wir zu einem stattlichen Haus und der junge Kerl lud all die Kisten und Taschen ab und stellte diese vor die Türe. Ich gab ihm einige Carima Gold Taler was ein stattlicher Lohn war für den Transport und er bedankte sich schon fast peinlich für mich sehr laut und sehr ausführlich. Ich holte den Schlüssel aus einer meiner Taschen und führte diesen in das Schloss der Türe ein und drehte um. Die Türe öffnete sich und gab den Weg frei ins innere des Hauses und mit den Taschen in den Händen betrat ich das Haus. Die Eingangshalle war mit Wertvollen Wandteppichen ausgestattet und Bildern, ich holte das ganze Gepäck in die Halle und schloss dann die Eingangstüre. Dann wanderte ich ein wenig durch das Haus. Ja Jemei wusste schon was gut war. Nachdem ich wusste wo die einzelnen Zimmer waren, verteilte ich das Gepäck entsprechend auf. In der grossen Bibliothek wo der Kamin war, ging ich zum Kamin sims, schaute diesen genau an. War das der richtige Platz, oder sollte ich einen andern Raum nehmen. Ich betrachtete die Urne eine Weile die ich aus einer der Kisten geholt hatte und stellte sie schliesslich auf dem Kamin sims. Meine Finger glitten über die eingravierten Buchstaben der Urne.

Jemei Otus stand auf der Urne, so hatte man mir das gesagt. Das sollten diese Zeichen bedeuten die ich auf der Urne sah. Ich musste unbedingt lesen lernen, sonst musste ich ich immer auf Fremde vertrauen. Ich ging in mein Zimmer und holte aus den Taschen andere Kleidung hervor, zog diese an. Die neue Kleidung war ungewohnt für mich, aber für die Stadt geeigneter. Ich ging aus dem Haus, aber vorher steckte ich mir einige Gold und Silbertaler ein. Schloss die Türe hinter mir ab, zog den Schlüssel aus dem Schloss und hängte mir den Türschlüssel mit einer Kette um den Hals und liess diesen zwischen meinen Brüsten verschwinden. Jetzt war ich soweit, welche Abenteuer würde ich hier erleben und finde ich was ich suche. Mein erste Weg war zu der Taverne, dort erfährt man am meisten und die Leute sind nach ein paar Becher Wein gesprächiger und wer weis.

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